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Android verschickt heimlich SMS
#1
Wie das australische Internetmagazin APCMag.com meldet, fand ein Australier, der ein T-Mobile G1 aus den USA importiert hatte, auf seiner Rechnung 200 Auslands-SMS, ein anderer sogar 1329.

Auslöser der ungewollten SMS-Flut ist die Software myFaves, die auf jedem amerikanischen T-Mobile G1 installiert ist. Damit können insgesamt fünf Telefonkontakte mit Bild gespeichert und per Direktwahl vergünstigt angerufen werden. Auf den ersten Blick eine doch sehr erfreuliche Funktion für den Handy-Besitzer. Leider haben die Androids aber die schlechte Angewohnheit, immer wieder den US-Server von myFaves zu kontaktieren - offenbar um für Google Anrufstatistiken zu erstellen.

Die myFaves-Software ist so hartnäckig, dass bisher niemand eine Möglichkeit gefunden hat, sie zu deinstallieren. Die einzige Möglichkeit die Spionage-SMS zu unterbinden, sei ein so genannter Jailbreak, schreibt APCMag.com. Dabei wird die US-Firmware durch eine andere ersetzt. APCMag.com empfiehlt die britische.

Das Internetmagazin betont aber, dass solche Kostenfallen auch bei anderen aus den USA importierten Smartphones drohen. Und auch iPhone-Besitzer sollten vorsichtig sein und sich vor Auslandsreisen vergewissern, dass keine installierte Applikation heimlich Kontakt zum Internet aufnimmt.



Quelle: n-tv
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